Um es mal vorweg zu nehmen: Heute war „Finde den Weg“ Tag bei uns. Um auf den Radweg V52, am Wasser entlang, vom Hotel zu kommen, sind wir der Empfehlung von Komoot gefolgt. Logisch, das Programm kennt sich da ja aus. Leider war es nicht möglich von der Hauptstraße auf den Radweg zu fahren, da neue Leitplanken dies verhindert haben. Und selbst wenn die nicht da gewesen wären, da war kein Weg runter ans Wasser! Also weiter fahren, es ist Berufsverkehr….. Dann die Empfehlung über den Feldweg zu fahren, aber erst einmal das Tandem geschoben. Fahren ging beim besten Willen nicht. Und sowieso beschwert sich die Fittnessuhr ja dauernt über zu wenig Bewegung. Als wir dann auf dem Radweg waren ging es schnell voran. In Dormas war dann Schluß mit Radweg, denn der Weg an der Marne bzw. dem Marne Seitenkanal war leider für ein Tandem mit Gepäck und Anhänger nicht befahrbar, Und auch andere Räder haben hier Schwierigkeiten den Trampelpfad mit Buckeleinlage zu fahren. Ist aktuell nur was für Montain-Bikes und unempfindliche Popos. So gings auf der Straße weiter.

Zum Glück wenig Verkehr aber mehr Steigungen als geplant. Und die Maschinen für die Weinbergpflege sitzen uns ständig im Nacken.
Bis zur Pause in Château-Thierry hatten wir die Hälfte der Höhenmeter und auch die Hälfte der Strecke erreicht. Am Ufer der Marne Skyr, Joghurt-Drink, Kaffee und Pfirsiche sowie Brot stärkten uns. Allerdings stellen wir immer wieder fest, dass hier deutlich mehr Fahrzeuge unterwegs sind und Kreiselfahren ist ein echtes Erlebnis.
Weiter gings durch das Marne Tal. Wären hier Radwege, dann würde es uns noch besser gefallen. So sehen wir zu, dass wir durch kommen.
Sieben Kilometer vor dem Ziel dann auf eine teilweise dreispurige Straße den Berg hoch (3 km) und dann noch 4 bis zum Hotel an der Marne mit Pool. Die letzten 7 Kilometer waren geprägt von Überholungen durch Autofahrer und LKWs, bei denen es uns so vorkam als hätten sie uns gar nicht gesehen. Dabei flattert doch das Fähnchen hinten im Wind.
Wir sind nun im Großraum Paris und hier gibt es viel Verkehr.
Abends zur Bäckerei mit Pizza-Angebot. Sehr, sehr lecker! Und die Fittnessuhr hat auch erstmal nichts mehr zu meckern.
Sehr dankbar sitzen wir jetzt am Pool und lassen den Tag ausklingen. Kraftschöpfen für das nächste Abenteuer.

In Komoot war zu sehen dass die Strecke ein Feldweg ist, dass die Qualität aber so schlecht ist war nicht zu erkennen. Stecke auf der Straße war nicht länger sondern hatte nur ein paar Höhenmeter mehr. Und halt immer die Gefahr von Autos.
Mal sehen wie es morgen in Paris wird.
Ja, Komoot … You get what you paid for… Taugt auch beim Wandwern in den Bergen nicht immer was, da habe ich letztes Jahr eine Wanderin augelesen, die war nicht mal im richtigen Tal dank ihres Komoot Tracks. Euch aber schöne Tage, gut asphaltierte Radwege und gute Routen!