Wir verlassen Paris und wünschen uns, dass alle Städte sich so für den Radverkehr umbauen wie es Paris getan hat, soweit wir dies sehen konnten.
Auch heute wieder gesehen, dass auf einer ehemaligen 2 steifigen Fahrbahn ein Streifen für Bus / Taxi / Fahrrad reserviert ist und es auch daneben noch einen schmalen Radweg gab. Oder es sind ganze Nebenstrassen als Radstrassen ausgewiesen. Auch gibt es an den viel befahrenen Straßen meistens einen eigenen, baulich getrennten Radweg. Ist dies alles nicht da, dann gibt es den gemalten Radweg auf der Straße. Wir fühlten uns in Paris beim Radfahren sicher.
Als wir dann den EV3 in Paris erreicht hatten, ging es auf diesem parallel zur Seine Richtung Süden.
Wir hatten erwartet, dass beim EV3 die Qualität der Radstrecke und die Führung gut ist. Leider gab es mehrere Stellen, an denen die Route auf schmalen Waldwegen geführt ist. Einmal eine Absprerrung wegen Bauarbeiten, aber keine Umleitung. An anderer Stelle gab es dann eine eingerichtete Umleitung, da extra Schilder angefertigt waren, wohl schon länger, die wiederum Komoot nicht bekannt war.
Sonst war es eine schöne Fahrt am Fluß. Teils eben sehr staubig, aber überwiegend ruhig. Ein paar Höhenmeter sind trotzdem dazu gekommen.
Am Abend noch die Kette für die Rohloff gespannt. Davor in einer Autowaschanlage das Rad vom gröbsten Dreck befreit. Wartung muss sein, zumal das Nöll-Tandem ja nicht mehr das jüngste ist. Beim prüfen des Luftdrucks leider das Ventil rausgeschraubt. Ohjemine! Also noch Mal vollständig aufpumpen. Mit der elektrischen Pumpe geht es ja einiger maßen. Dies muss nun natürlich an den Strom, Akku laden.
Ach ja, Abendessen gab`s bei MC, denn sonst war nichts zu erreichen. Richtig satt ist anders und gesund, naja. Aber reicht, haha!
